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Portrait Wald

Übersicht

Adresse: Werkhof, 7304 Maienfeld Zweckverband Falknis
Telefon: 081 330 15 15
Telefax: 081 330 15 16
E-Mail: info@zweckverbandfalknis.ch
Öffnungszeiten: Sekretariat: Di: 07.30-12.00 Uhr, Do: 13.30-17.00 Uhr
 

Wald ist mehr, als nur Bäume

Der Zweckverband betreut die Waldungen der Stadt Maienfeld und der Gemeinde Fläsch. Zusammengeschlossen gehören sie zur Forstregion Herrschaft / Prättigau / Davos. Der gesamte Wald in Maienfeld gehört, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, der Stadt Maienfeld, sowie in Fläsch der Gemeinde Fläsch. Die Waldflächen erstrecken sich von 500 m.ü.M bis auf 1'900 m.ü.M, wo die natürliche Waldgrenze liegt. Der höchstgelegene Punkt auf dem Gemeinde Gebiet Maienfeld, stellt der Falknis mit 2'560 m.ü.M dar. Auf dem Gemeinde Gebiet Fläsch ist der höchstgelegene Punkt der Vordere Grauspitz mit 2599 m.ü.M. Die Stadt Maienfeld besitzt in Arosa Alpen und Wald, von da auch der Name, Maienfelder Furka. Der Furkawald unterteilt sich in 16 Abteilungen und weisst eine Fläche von 132.8 ha auf. Diese Fläche erstreckt sich von 1'470 m.ü.M. bis 2'040 m.ü.M. Der Bundeswald im Gebiet der St. Luziensteig gehört auch zu der betreuenden Fläche des Zweckverbandes. Insgesamt sind dies 5 Abteilungen mit einer gesamten Fläche von 35.65 ha.


Flächenangaben

Die gesamte, unter der Forststatistik fallende Waldfläche beträgt heute 1'843.7 ha, die der Zweckverband mit bestem Einsatz betreut.

Diese Fläche teilt sich in folgende Bestockungsarten

Maienfeld:

Hochwald 855 ha
Gebüsch / Legföhren 54 ha
Weiden und Blössen 117 ha
Fels / Geröll 80 ha

Fläsch:

Hochwald 443 ha
Gebüsch / Legföhren 33 ha
Weiden und Blössen 69 ha
Fels / Geröll 60 ha

Bundeswald:

Hochwald 28 ha
Gebüsch / Legföhren --
Weiden und Blössen 6 ha
Fels / Geröll 1 ha


Boden

Im Gleggtobel trifft von Osten her der Bündnerschiefer mit Jurakalk des Rhätikon zusammen. Der Bündnerschiefer sinkt gegen die Steig unter die Kalkschichten der Falknisausläufer. Es entsteht dadurch eine scharfe Zweiteilung in der Bodenbildung. Einerseits haben wir die tiefgründigen, lehmigen Schieferböden, anderseits die durchlässigen, eher flachgründigen Kalkböden. Bachschuttböden kommen auch vor. Es werden folgende Haupttypen unterschieden:

  • Braunerde über dem Bündnerschiefer in tiefen Lagen typische Ausbildung unter Laubmischwäldern, Buchenwald und Buchen - Tannenwald
  • Humuskarbonatböden über Kalkstein, meist in renzinoider Ausbildung, oder oberflächlich verbraunt, Föhren- und Buchenwald.
  • Podsolige Böden in der subalpinen Stufe mit Alpenfichtenwald, sind vielfach durch Weidgang in ihrer Bildung gestört.
  • Bachschutt- und Rheinauenböden die in jungen Entwicklungsstadien zwischen Humuskarbonatböden und Braunerde stehen.

Die Baumartenzusammenstellung ist sehr gross und im Kanton Graubünden einmalig.

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